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01.08.2011
Eignungstest durchgefallen - Warum Eignungsprüfungen für angehende Lehrer nichts bringen

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Natürlich ist es für die Zukunft unserer Gesellschaft entscheidend, dass geeignete und engagierte Pädagog/innen unsere Jugend beim Erwerb von Wissen, bei der Entwicklung von Fertigkeiten und der Formung von Persönlichkeit unterstützen.

Der Ansatz, Eignungstests für Lehrer einzuführen, greift freilich zu kurz uns spiegelt lediglich eine aktuelle Unzulänglichkeit des herrschenden Schulnotensystems wieder, die Schulen teilweise zu Fehlersuchanstalten verkommen lassen. Bewertet wird, was nicht passt. Der Fokus liegt auf der Schwäche. Der oder die Beste ist, wer keine Fehler macht. Die größte Anerkennung besteht darin, dass es nichts auszusetzen gibt. Ein Armutszeugnis unseres Bildungssystems.

Gemäß einschlägigem OECD-Bericht* sind österreichische Lehrer oftmals auf die Verschiedenheit ihrer Schüler/innen und deren Bedürfnisse nicht gut vorbereitet (worauf denn dann, bitte!). Die oft zitierten erfolgskritischen sozialen und Kompetenzen sollen laut der derzeit geführten Diskussion in Österreich dennoch ausgenommen werden . Die angedachten Eignungstests ignorieren daher den wahrscheinlich wichtigsten Faktor und verwenden für den Rest einen fragwürdigen Ansatz. Schade. Denn Lehrer tragen durch ihre Persönlichkeit und ihr soziales Verhalten maßgeblich zur Prägung junger Menschen bei.

Überlassen wir die positive Entwicklung von Persönlichkeiten nicht dem Zufall oder gar den Social Media. Lehrer sind Vorbilder für die Jugend, ob sie das wollen oder nicht. Gute oder schlechte. Daher ist es entscheidend, frühzeitig aktiv die Persönlichkeitsentwicklung von angehenden Pädagog/innen zu fördern. Dort müssen wir ansetzen. Denn die werden ihr Vorbild hundert- und tausendfach wirken lassen.

www.dale-carnegie.at/presse/pressestimmen/?#59
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