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24.08.2015
Wer motiviert mich, bitte!?

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Oft beschweren sich Manager über mangelnde Performance der Belegschaft. Genauso oft jammern Mitarbeitende über schlechte Führung. Schuld sind jedenfalls die anderen. So scheint es jedenfalls.

Volles Engagement der Menschen in Unternehmen führt zu deutlich besseren Ergebnissen. Das wissen wir schon lange. Doch wodurch wird dieses Engagement genährt? Oder wodurch zerstört? Im Vorjahr hat Dale Carnegie Training über 1.700 Beschäftigte aller Branchen in Österreich und Deutschland dazu befragt. Hier ein kleiner Auszug aus den gestellten Fragen, die mit einem Schulnotensystem zu bewerten waren:

1) Mein Vorgesetzter behandelt mich mit Respekt
2) Mein Vorgesetzter kommuniziert offen
3) Mein Vorgesetzter gibt mir Anerkennung für meine Leistungen
4) Ich erhalte Feedback, wie ich meine Leistung zu steigern kann
5) Mein Vorgesetzter zeigt Interesse an mir als ganze Person
6) Ich trage gerne zum Erfolg meiner Organisation bei
7) Meine Arbeit bringt mir Energie

Was soll uns das nun sagen? Klar hebt es unsere Motivation, wenn der oder die Vorgesetzte gemäß der Fragen 1 bis 5 unterstützt! Dann tragen wir auch gerne zum Erfolg bei und beziehen auch Energie. Und wenn wir nicht respektvoll behandelt werden, keine klare Information bekommen, schon gar nicht Anerkennung oder Feedback, geschweige denn das Gefühl bekommen dass sich jemand für uns interessiert, dann gibt’s bestenfalls Dienst nach Vorschrift und ganz sicher keine Energie.

Also sind die Vorgesetzten Schuld, wenn’s nicht passt. Schließich trägt ja der oder die die Verantwortung, oder etwa nicht? Und die Mitarbeitenden? Sind die verantwortungslos?

Ad 1) Respekt können wir vorleben und Respekt können wir einfordern. Auch einer vorgesetzten Person gegenüber. In aller Höflichkeit.

Ad 2) Ähnlich wie oben: Kommunizieren auch wir offen? Fragen wir nach, um mehr zu erfahren? Fragen wir nach, um besser zu verstehen? Berichten wir nur die guten Nachrichten nach oben oder geben wir das vollständige Bild?

Ad 3) Es stimmt, dass die meisten Vorgesetzten zuwenig Anerkennung geben. Und auch hier können Mitarbeitende auf zweierlei Art helfen. Einerseits selbst danach fragen, was uns schon gut gelingt und welche Stärken wir daher wohl haben. Andererseits verträgt auch ein Chef mal ein ehrliches Lob. Die bekommen das nämlich noch seltener …

Ad 4) Richtig: Wir können auch nach Feedback und Verbesserungsvorschlägen fragen.

Ad 5) Ehrliches Interesse ist einerseits Haltung. Andererseits ist es nicht immer einfach, dieses Interesse in der passenden Form zu zeigen. Nicht jeder will sein Privatleben offenlegen und das ist auch in Ordnung so. Für Vorgesetzte und Mitarbeiter hier ein erster Tipp: Interessieren Sie sich für die Geschichte der Menschen, die Sie umgeben! Nicht nur für die Fakten (wo geboren, wie aufgewachsen, welche Ausbildung, welcher erste Job, welches Hobby/Sport …), sondern auch für die Hintergründe. Lernen Sie von Kindern! Denn die fragen immer nach dem „warum“. Wenn wir uns für andere Menschen interessieren, wollen wir sie besser verstehen. Deshalb fragen wir z.B.: Warum ist dir das wichtig? Warum hast du dich dafür entschieden? Was hast du davon mitgenommen? Was bedeutet das heute für dich? Wenn Gespräche diese Ebene erreichen, wächst das Vertrauen.

Ad 6 und 7) Das ergibt sich dann von selbst! Auch hier können wir einander anstecken.

Dale Carnegie hat schon in den 30er-Jahren in „Wie man Freunde gewinnt“ beschrieben, dass wir andere Menschen für Ziele gewinnen können, wenn wir uns ehrlich für sie interessieren. Das gilt auch heute noch. Und zwar gilt es, den ganzen Menschen zu gewinnen. Nicht nur die Muskelkraft, nicht nur den Intellekt und auch nicht nur die Leidenschaft für die Sache. Wenn Menschen in Unternehmen gerne Herz und Hirn einbringen, dann kommt es auch zu Höchstleistungen. Also lasst uns jeder nachdenken, wie wir beherzt Verantwortung dafür übernehmen.

www.hrweb.at/2015/08/wer-motiviert-mich-bitte/
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04.03.2015
So sagen Sie Ihre Meinung, ohne andere zu verletzen

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Unstimmigkeiten lassen sich nicht immer vermeiden und sie sind eine von vielen Facetten einer zwischenmenschlichen Beziehung. Wenn Konflikte ungeklärt bleiben, verschlingen sie viel Zeit und Energie. Das hat oft zur Folge, dass Produktivität und Umsatz eines Unternehmens sinken. Um eine Lösung trotz Meinungsverschiedenheiten zu ermöglichen, finden Sie hier einige Tipps:

• Vermeiden Sie vorschnelle Urteile. Vielleicht ist ist Ihr Gegenüber in Wahrheit gar nicht so unsensibel und grob, und hat wegen schlechter Erfahrungen nur überreagiert.

• Senden Sie "Ich"-Botschaften. Wenn wir mit "Sie" beginnen, denken andere, dass wir ihnen die Schuld in die Schuhe schieben wollen und wir wirken streitlustig und aggressiv.

• Benutzen Sie einen Puffer. Er hilft Ihnen, abweichenden Meinungen respektvoll zu begegnen. Z.B. "Ich habe verstanden, was Sie meinen..."

• Streichen Sie die Worte "aber" und "jedoch". Drücken Sie zuerst Ihren Respekt für die Meinung Ihres Gesprächspartners aus. Dann machen Sie eine Pause und schließen Ihre Ansicht mit "und" an.

• Belegen Sie Ihren Standpunkt mit relevanten und sachlichen Informationen. Z.B. "Deshalb meine ich...", "Ein Beweis ist..."


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20.11.2014
4 Tipps, wie Sie vermeiden können, dass Konflikte eskalieren

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Wo Menschen miteinander umgehen, entstehen viele gute Ideen aber auch Reibungspunkte. Hier einige Tipps, wie Sie vermeiden können, dass Konflikte eskalieren:

• Wir neigen dazu, uns in einer unangenehmen Situation immer gleich zu verteidigen. Fragen Sie sich, ob Ihre Reaktion das Problem löst oder nur Ihren Gefühlen Luft macht.

• Hören Sie zuerst zu. Geben Sie Ihrem Gegenüber Gelegenheit zu sprechen.

• Seien Sie ehrlich und geben Sie zu, falls Sie sich geirrt haben. Das dämpft den Widerstand.

• Denken Sie über die Gegenvorschläge nach, es könnte nämlich sein, dass Ihr Gesprächspartner Recht hat.

www.dale-carnegie.at/training/Konfliktloesung/
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27.08.2014
5 Tipps für eine gesunde Work-Life-Balance

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In einer Zeit, in der man ständig erreichbar ist, ist es umso schwieriger, die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit zu ziehen. Viele Studien zeigen, dass zu viel Arbeit nicht nur anstrengend ist, sondern auch das körperliche und geistige Wohlbefinden beeinträchtigt. Regelmäßige Überstunden machen müde und unproduktiv, entfremden uns von Familie und Freunden, und führen zu noch höheren Erwartungen. Hier einige Ratschläge, wie Sie zu einer gesunden Work-Life-Balance finden:

1. Bauen Sie Pausen in Ihren Alltag ein.
Nehmen Sie sich jeden Tag mindestens 30 Minuten Zeit für eine „Genuss-Pause“. Machen Sie mittags einen Spaziergang, öffnen Sie mehrmals für 5 Minuten das Fenster und atmen Sie tief durch oder lesen Sie einen spannenden Artikel.

2. Lassen Sie sich von anderen unterstützen.
Wenn wir eine unrealistische Arbeitsbelastung über einen längeren Zeitraum bewältigen müssen, kann das schlussendlich zu einer höheren Fehlerquote oder zum Burnout führen. Sagen Sie, dass Ihnen die Arbeit über den Kopf wächst und bitten Sie um Hilfe. Tauschen Sie Aufgaben mit Freunden oder Kolleginnen bei der Arbeit, oder, wenn möglich, auch im Privatleben. Wenn es etwas gibt, das Sie gerne tun, das eine Freundin oder ein Kollege aber ungern macht und umgekehrt, dann können Sie eine gegenseitige Vereinbarung treffen. Entwickeln Sie Geduld und Toleranz für andere, auch wenn Sie selbst gestresst sind. Wann immer Sie können, tun Sie anderen etwas Gutes. Man weiß nie, wann man selbst einmal Hilfe braucht.

3. Misten Sie aus.
Befreien Sie sich von Aktivitäten, mit denen Sie zu viel Zeit vergeuden. Beobachten Sie Ihren Alltag eine Woche lang, um zu sehen, wie viel Zeit Sie jeder Aktivität widmen. Finden Sie heraus, welche Aktivitäten zeitraubend sind und entfernen Sie diese aus Ihrem Zeitplan oder delegieren Sie sie, wenn möglich. Denken Sie daran, dass es auch völlig in Ordnung ist, „Nein“ zu sagen.

4. Reflektieren Sie.
Was ist gut gelaufen, was weniger? Woran sollten Sie an sich arbeiten, damit es das nächste Mal weniger stressig ist? Diese Reflexionen sollten Sie privat als auch im Beruf machen. So können Hürden erkannt, verbessert und Stress reduziert werden.

5. Bewegen Sie sich.
Auch wenn es nach einem anstrengenden Tag schwer fällt,
durch Bewegung können Sie Ihre Gedanken sammeln und den Kopf frei bekommen. Nehmen Sie sich Zeit, um etwas für Ihr Wohlbefinden zu tun.

www.dalecarnegie.at/training/Stress/
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12.03.2014
3 Tipps, wie Sie andere für Ihre Ideen gewinnen

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Überzeugungskraft ist eine Gabe, die viele erfolgreiche Führungskräfte besitzen. Oft ist es jedoch schwierig, seine Ideen durchzusetzen, ohne jemanden vor den Kopf zu stoßen oder Unmut zu erzeugen. Hier sind drei Schritte, wie Sie eine Win -Win- Situation für alle Beteiligten schaffen:

1 . Bereiten Sie sich sorgfältig vor. Um Menschen zu überzeugen, müssen Sie vorher Ihre „Hausaufgaben“ machen. Stellen Sie Fragen und sammeln Sie Informationen zu ihren Meinungen - warum sie so und nicht anders fühlen. Versuchen Sie, sich in ihre Lage zu versetzen. Sammeln Sie Fakten, um zu wissen, welche Details verhandelbar sind und welche nicht. Seien Sie bereit, ihre Bedenken auszuräumen und im Notfall Gegenbeweise zu liefern. Der beste Weg, um Verhandlungen zu planen, ist, sie so vorzubereiten als ginge es um Ihre eigene Person.

2 . Finden Sie heraus, was für den anderen von Vorteil ist. Konzentrieren Sie Ihre Energie auf die Wünsche und Bedürfnisse der anderen Person. Denken Sie daran, welche Lösungen Sie anbieten können. Appellieren Sie an ihre Interessen und liefern Sie Beweise dafür, wie sie von Ihren Ideen profitieren kann.

3 . Erkennen Sie, wann es besser ist, aufzuhören. Bevor Sie zu verhandeln beginnen, ist es wichtig, den Punkt zu definieren, wo es nicht mehr notwendig ist, weiterzumachen. Sie müssen möglicherweise nachgeben oder das Thema für eine gewisse Zeit auf Eis legen. Treiben Sie Ihre Verhandlungstaktiken nicht auf die Spitze – das könnte Ihre Glaubwürdigkeit auf längere Sicht beeinträchtigen.

www.dalecarnegie.at/training/Leadership-Kommunikation-Rhetorik-Fuehrungstraining/
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22.01.2014
5 Tipps für Zeitmanagement in einer beschleunigten Welt

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Produktivität bei der Arbeit ist keine Selbstverständlichkeit mehr im Zeitalter von Internet, Smartphones und Co. Vor Jahren fühlten wir uns noch von einem Kollegen belästigt, der unerwartet in unserem Büro auftauchte. Heute haben wir es mit dem ständigen Bombardement der Online-Welt zu tun. Hier sind 5 Möglichkeiten zur Verbesserung Ihres Zeit-Managements:

1 . Kommen Sie früher ins Büro. Es gibt wirklich keinen Nachteil (außer die kürzere Schlafenszeit), wenn man eine halbe Stunde früher zu arbeiten beginnt. In diesen 30 Minuten können Sie Ihre E-Mails ohne weitere Ablenkungen beantworten. Sie sparen Zeit, um wohlüberlegt auf Nachrichten zu reagieren, die über Nacht hereingekommen sind, und leeren Ihren Posteingang noch vor dem morgendlichen Ansturm neuer Emails. Ihr Vorteil: Sie können Ihre morgendliche Tasse Kaffee in aller Ruhe genießen.

2. Führen Sie einen Tagesplaner. Zeitmanagement kann durch digitale Tools gestört werden, aber die gleichen Technologien können Sie nutzen, um Ihren Zeitplan zu führen. Haben Sie eine Aufgabenliste mit über 20 To Do´s? Planen Sie, wie lange Sie ungefähr für jedes davon brauchen, geben Sie es in Ihrem Online-Planer ein (es gibt spezielle Apps dafür), und setzen Sie sich einen Alarm, wenn Sie weitermachen müssen - oder sich Zeit für eine Pause nehmen wollen. Sie werden produktiv durcharbeiten, bis der Alarm "sagt", es ist Zeit aufzuhören.

3. Seien Sie in Meetings bei der Sache. Manche Meetings scheinen fürs Web-Surfen auf dem Smartphone wie gemacht zu sein. Das Problem dabei? Sie werden mehr Zeit nach der Besprechung aufbringen müssen, um die Inhalte aufzuholen, wenn Sie nicht ganz bei der Sache waren. Wenn möglich, schalten Sie Ihr Telefon aus, wenn Sie in einer Sitzung sind und sagen Sie Ihrem Assistenten oder einer Kollegin, wo Sie sind und wie Sie zu erreichen sind. Wenn Sie wirklich dringend erreichbar sein müssen, setzen Sie Ihr Telefon auf Vibration und lassen Sie es in der Tasche. So geraten Sie nicht in Versuchung, Nachrichten zu lesen oder das Wetter für das bevorstehende Wochenende zu checken.

4 . Vermeiden Sie es, Dinge aufzuschieben. Nichts hält Sie von der Arbeit so effektiv ab wie das Internet, insbesondere Soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter. Aber laut einem neuen Buch, "Die Macht der Gewohnheit" von New York Times Journalist Charles Duhigg, können wir ihren Einfluss auf unsere Produktivität positiv nutzen. Der Schlüssel liegt darin, zu erkennen, warum Sie im Web surfen. Wenn Sie nur Zeit brauchen, um den Kopf frei zu bekommen, nehmen Sie es in die Planung (siehe „Führen Sie einen Tagesplaner“) auf. Es wird Ihnen helfen, 5 bis 10 Minuten auf Facebook zu verbringen und nicht Stunden.

5 . Schützen Sie Ihre Freizeit.
Allzu oft fühlen sich Mitarbeiter, die ein Firmenhandy haben, als ob sie an einer digitalen Leine hängen würden. Klar können nicht alle ihr Handy immer sofort abschalten, wenn sie das Büro verlassen. Entscheiden Sie, zu welcher Tageszeit Sie unerreichbar sein wollen und kommunizieren Sie es an Ihre Kollegen und Vorgesetzten. Wenn Ihnen bewusst wird, dass Sie diese Zeitspanne für sich selbst, Ihre Familie oder Freunde nutzen, dann werden Sie auch während der Arbeitszeit produktiver sein.

www.dalecarnegie.at/training/Stress/
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23.10.2013
Tipps für den Umgang mit Konflikten

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Wenn Konflikte am Arbeitsplatz nicht gelöst werden, leidet die Motivation und damit auch die Arbeitsleistung der betroffenen Mitarbeiter.
Häufig schieben Menschen Konflikte am Arbeitsplatz auf oder lösen sie gar nicht. Oft fehlt einfach die Zuversicht, unangenehme Dinge anzusprechen. Emotionen wie Wut, Ärger, Frust und Zweifel kommen dann auf.

Unter Spannungen mit Kollegen und Vorgesetzten über einen längeren Zeitraum leiden schließlich auch das Betriebsklima und die Arbeitsleistung. Doch warum ist es so schwierig, Konfliktsituationen zu lösen? Wie lassen sich Konflikte lösen?

Ursachen für Konflikte können unter anderem unterschiedliche Meinungen, Unwissenheit oder Missverständnisse sein. In vielen Fällen sind es sogar nur Kleinigkeiten, die dann leicht eskalieren können. Spricht man die Betroffenen an, fühlen diese sich häufig kritisiert, angegriffen und reagieren mit Abwehr.

Dabei gibt es Wege, Konflikte anzusprechen ohne als kritisierend oder angreifend wahrgenommen zu werden:

1. Versuchen Sie den Standpunkt des anderen zu verstehen
Versetzen Sie sich in die Situation des anderen, um so leichter seine Sicht zu verstehen.

2. Interessieren Sie sich aufrichtig für den anderen
Ermutigen Sie ihn, von sich zu sprechen.

3. Beginnen Sie mit Lob und aufrichtiger Anerkennung
Sorgen Sie für ein angenehmes, vertrauensvolles Gesprächsklima.

4. Lassen Sie den anderen sein Gesicht wahren
Geben Sie dem anderen Gefühl, dass seine Meinung wichtig für Sie ist.

Gerne unterstützt Sie Dale Carnegie Austria darüber hinaus mit dem
Kurzworkshop „Sicherer Umgang mit Konflikten“
Wie Sie einen klaren Kopf in Konfliktsituationen bewahren, mehr Kontrolle gewinnen und Konflikte als Chance nutzen.
Termin: 28. November 2013, 8:30 - 10:30 Uhr | € 65,- exkl. MwSt.
Details und Anmeldung: http://www.dalecarnegie.at/training/Konfliktloesung/

www.dalecarnegie.at/training/Konfliktloesung/
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18.09.2013
3 Tipps, wie Sie mit Zeitfressern umgehen

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Im Internet lauern viele verlockende Zeitfresser, die uns von der Arbeit abhalten: vom skurrilen Video, über Tierbaby-Fotos bis hin zu den aktuellsten Sportergebnissen. Hier 3 Tipps, wie Sie Online-Ablenkungen reduzieren:

• Schalten Sie Benachrichtigungen aus.
Ob Pop-Up Fenster oder akkustische Signale - diese Benachrichtigungen lenken uns von aktuellen To Do´s ab.

• Seien Sie sich Ihrer Zeit bewusst.
Facebook & Co können wahre Zeitfresser darstellen. Behandeln Sie diese Seiten wie Kaffeepausen, die Sie sich ab und zu gönnen.

• Begrenzen Sie die Anzahl Ihrer Email-Abrufe. Wenn Sie Ihre täglichen Email-Abrufe auf festgelegte Tageszeiten beschränken, wird es Ihnen gelingen, Ihren Fokus auf andere, dringendere Aufgaben zu richten.

www.dalecarnegie.at/training/Stress/
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17.07.2013
Jenseits von Emoticons: 5 Tipps zur Email-Etikette

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Ah, Emoticons. Der ständige Begleiter auf Facebook und in SMS-Nachrichten. Ein Beispiel? LOL :)
"Emoticons vereinfachen die persönliche Kommunikation, wo eine Beziehung bereits besteht und wo kurze Nachrichten bevorzugt werden", sagt Executive Coach Roy Cohen, Autor des Wall Street Professional Survival Guide. Aber sofern Sie nicht mit Ihrer besten Kollegin im Büro über Pläne am Wochenende chatten, ist es wahrscheinlich am vernünftigsten, Emoticons bei der Arbeit wegzulassen. "Sie sind selten geeignet für geschäftliche Korrespondenz. Sie können albern wirken ... sogar kindisch", sagt Cohen. Hier sind 5 Alternativen, um geschäftliche E-Mails persönlich zu gestalten:

Seien Sie so höflich wie möglich
Seien Sie sich Ihrer Sprache bewusst - sowohl on-, als auch offline. "Verwenden Sie „Bitte“ oder „Danke“ , wenn Sie Forderungen stellen und erläutern Sie Ihr Anliegen: das zeigt der Person, an die sie sich wenden, dass Sie es zur Kenntnis nehmen, wenn sie gerade mit anderen Aufgaben beschäftigt ist. ", sagt Colette Ellis, Direktorin von InStep Consulting. Ein weiterer Tipp: vermeiden Sie Befehle wie "so schnell wie möglich" oder "ASAP", außer wenn Sie wirklich etwas dringend brauchen. Bitten Sie die Person stattdessen um etwas, dass sie umgehend bearbeiten kann.

Seien Sie dialogorientiert
Sie müssen nicht Symbole verwenden, um Freundlichkeit zu vermitteln – drücken Sie es lieber mit Worten aus. "Schreiben Sie eine E-Mail mit korrekter Grammatik, Rechtschreibung und briefähnlichem Inhalt. Nehmen Sie sich Zeit und lesen Sie vorher, bevor Sie auf „Senden“ klicken", meint Karriereberaterin Meg Montford, CEO von Abilities Enhanced. Das Senden einer E-Mail ohne Tippfehler ist ein Zeichen von Sorgfalt.

Lesen Sie laut vor
Lesen Sie eine E-Mail laut vor (das geht auch im Kopf!) so können Sie sich besser vorstellen, wie die Nachricht beim Gegenüber ankommt. "Überlegen Sie, wie Sie sich fühlen würden, wenn Sie die Nachricht von jemand anderem erhalten würden - gibt es irgendwelche Wörter oder Sätze, die als unangenehm aufgefasst werden könnten?" sagt Ellis. Wenn ja, nehmen Sie Anpassungen vor.

Vermeiden Sie Sarkasmus
Geschäftliche E-Mails erfordern einen professionellen, klaren Ton. Nichts kann diesen schneller zunichtemachen, als ein unangebrachter Sarkasmus. Und da man Mimik und Gestik nicht sehen kann, könnte ein sarkatischer Witz falsch aufgefasst werden. "Seien Sie prägnant und konzentrieren Sie sich darauf, Ihren Standpunkt in einem neutralen Ton zu vertreten. Witze und Sarkasmus können oft einfach zu hart klingen, auch wenn sie gut gemeint sind", sagt Caroline Ceniza-Levine, Partner bei Six Figure Start.

Greifen Sie zum Telefonhörer
Wenn Sie unsicher sind, ob Sie den richtigen Ton getroffen haben, dann rufen Sie die Person besser an. “E-Mail ist nicht immer der beste Weg, um ein Problem zu lösen, insbesondere wenn es sich um eine heikle Sache handelt,“ meint Beraterin Ellis. Per Telefon können Sie die Reaktion des Gegenübers besser beurteilen und Ihre Message entsprechend anpassen.

www.dale-carnegie.at/training/htwf/
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02.04.2013
Wie Sie Ihr Stressniveau am Arbeitsplatz steuern

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Sowohl in wirtschaftlich guten, als auch in schlechten Zeiten werden Sie immer wieder Drucksituationen ausgesetzt sein. Allerdings können sich in schwierigen Zeiten die Situationen verstärken. Private Probleme können in direktem Zusammenhang mit Problemen in der Arbeit stehen. Als ManagerIn ist es wichtig zu erkennen, dass Ihr Team möglicherweise Stressfaktoren außerhalb der Arbeit ausgesetzt ist, welche die Arbeitsleistung beeinflussen. Es ist Ihre Aufgabe eine Umgebung zu schaffen, die den Stress vermindert und das Engagement begünstigt. In einer solchen Arbeitsumgebung neigen Mitarbeitende eher dazu, Ihr volles Potential zu entfalten und Ergebnisse zu erzielen. Hier finden Sie 8 Tipps, die Sie und ihr Team dabei unterstützen sollen, Ihr Stressniveau am Arbeitsplatz gering zu halten und in schwierigen Situationen gelassen zu reagieren:

1. Leben Sie in “zeitdichten Schotten”!
Ein professioneller Mitarbeiter konzentriert sich voll und ganz auf die positive Interaktion mit seinen Kunden, Kollegen und Vorgesetzten. Lassen Sie es nicht zu, dass frühere Misserfolge oder erwartete Schwierigkeiten Ihre aktuelle Leistungsfähigkeit beeinflussen. Konzentrieren Sie sich in Ihrer Tätigkeit auf das Hier und Jetzt.

2. Regen Sie sich nicht über Kleinigkeiten auf.
Richten wir unsere Aufmerksamkeit auf Kleinigkeiten, so neigen wir oft dazu, die Übersicht zu verlieren. Behalten Sie das große Ganze im Auge. So wird es Ihnen gelingen, objektiv die unbedeutenden von den wirklich wichtigen Dingen zu trennen.

3. Verbünden Sie sich mit dem Unvermeidlichen.
Lernen Sie, Situationen zu erkennen, in denen keine Kontrolle möglich ist. So können Sie Emotionen besser steuern. Sind Ihnen die Folgen bewusst, so gewinnen Sie Kontrolle darüber, wie Sie in Zukunft auf eine unvermeidliche Situation reagieren wollen.

4. Entscheiden Sie, wie viel Sorge eine Sache wert ist, und belasten Sie sich nicht mehr als nötig.
Dieses Prinzip hilft Ihnen, Situationen besser zu meistern und sich nicht unnötig zu belasten.

5. Machen Sie anderen Menschen Freude.
Diese Empfehlung appelliert an Ihr “besseres Ich”. Wenn Sie etwas Gutes oder Hilfreiches für jemanden anderen tun, gewinnen Sie an positiver Haltung. Einfach gesagt: Wenn Sie anderen etwas Gutes tun, so werden Sie sich besser fühlen.

6. Rechnen Sie mit Undank.
Im Rahmen Ihres Jobs bieten Sie viele unterschiedliche Leistungen an. Sie erwarten dabei vermutlich, dass Ihnen Ihre Hilfe gedankt wird. Diese Erwartung wird nur selten erfüllt. Sie sollten sich glücklich schätzen, wenn Sie herzliche Dankbarkeit von jemandem erhalten; Sie haben es dann mit einer dankbaren Person zu tun. Die meisten Menschen sind schlicht und einfach nicht daran gewöhnt, sich erkenntlich zu zeigen, auch wenn Sie Ihnen ein exzellentes Service bieten. Lassen Sie sich durch Undank nicht davon abhalten, ein erstklassiges Service zu bieten.

7. Bringen Sie Begeisterung in Ihre Arbeit.
Enthusiasmus ist die positive Energie und das konstante Bemühen, das Sie Ihren Zielen näherbringt. Begeisterung kann Ihre Leistung sowie den Umgang mit Kunden, Kollegen und Vorgesetzten entscheidend beeinflussen.

8. Tun Sie Ihr Bestes.
Oft fällt es uns schwer, mit Kritik umzugehen, insbesondere wenn Sie das Gefühl haben, diese sei unberechtigt oder wenn Sie sich in Ihrem Selbstwert verletzt fühlen. Eine Möglichkeit, Kritik in die richtige Perspektive zu rücken, ist, sich selbst zu fragen: Habe ich, basierend auf meinem Wissen und meinen Fähigkeiten, mein Bestes gegeben? Ist dies der Fall, so können Sie es vermeiden, Kritik als persönlichen Angriff zu werten. Wenn Potential für Verbesserungen in Ihrer Leistung besteht, können Sie die Kritik zur Kenntnis nehmen und Verantwortung für die Verbesserung Ihrer Leistung übernehmen.

www.dale-carnegie.at/training/Leadership-Kommunikation-Rhetorik-Fuehrungstraining/
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19.03.2013
3 Tipps, um Online-Ablenkungen in der Arbeit zu reduzieren

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Das Internet kann uns dabei helfen viel Zeit zu sparen, doch lauern in ihm auch verlockende Zeitfresser. Angefangen bei den neuesten süßen Katzen- oder Baby-Videos bis hin zu den jüngsten Sportergebnissen bietet das Internet eine Unzahl an Möglichkeiten, um uns von der Arbeit abzuhalten. Hier einige Tipps, wie Sie das vermeiden und Zeit sparen können:

Schalten Sie Benachrichtigungen aus.

Viele Programme haben eine Benachrichtigungsfunktion, ein Popup Fenster, oder ein akustisches Signal, um Sie auf etwas aufmerksam zu machen. Diese Benachrichtigungen können hilfreich sein, doch können Sie auch Ihre Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen und Sie von Ihren aktuellen To Do´s ablenken. Wie oft schon haben Sie die Benachrichtigung erhalten, dass eine neue E-Mail eingetroffen ist? Wie oft haben Sie sofort alles liegen und stehen gelassen, um sogleich Ihre E-Mails abzurufen und festzustellen, dass es sich nur um eine Spam E-Mail handelte? Verzichten Sie auf Benachrichtigungen und Sie werden Zeit sparen.

Seien Sie sich Ihrer Zeit bewusst.

Es ist unrealistisch zu denken, dass Sie niemals in Versuchung geraten werden Facebook oder Ihr Aktien-Portfolio während der Arbeit aufzurufen. Das ist nur menschlich. Doch Facebook & Co können wahre Zeitfresser darstellen, wenn Sie nicht darauf achten wie viel Zeit Sie dort verbringen. Behandeln Sie diese Internetseiten wie Kaffeepausen, die Sie sich zwischendurch gönnen.

Begrenzen Sie die Anzahl Ihrer E-Mail-Abrufe.

E-Mails sind ein tolles Kommunikationsmittel, doch kann das fortwährende Abrufen der E-Mails in Ihrem Posteingang zu einer Ablenkung werden. Sie erhalten sicherlich viele E-Mails pro Tag, doch nur wenige deren Inhalt relevant ist. Indem Sie die Anzahl Ihrer täglichen E-Mail Abrufe begrenzen oder sogar nur auf festgelegte Tageszeiten beschränken, umso eher wird es Ihnen gelingen diese effizient zu bearbeiten. So können Sie entscheiden, welche E-Mails es tatsächlich Wert sind, bearbeitet zu werden. Dieser Ansatz wird es Ihnen ermöglichen, Ihren Fokus verstärkt auf andere, dringendere Aufgaben zu richten.

www.dale-carnegie.at/training/Leadership-Kommunikation-Rhetorik-Fuehrungstraining/
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15.01.2013
12 Tipps, wie Sie mit schwierigen Gesprächspartnern verhandeln

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Bei Verhandlungen steht das Ziel einer für beide Seiten befriedigenden Lösung im Vordergrund. Aus einer erfolgreich geführten Verhandlung resultiert im Idealfall ein Kompromiss. Doch nicht alle Verhandlungen haben einen Kompromiss oder eine Lösung zur Folge. Vielleicht haben auch Sie schon einmal mit einem schwierigen Gesprächspartner verhandelt? Dann wissen Sie, dass besonders in jenen Situationen, wo die Kommunikation in eine Sackgasse zu führen scheint, unsere Flexibilität gefragt ist.

Ob wir mit jemandem verhandeln, der sich nicht auf unserer Wellenlänge befindet, oder eine Idee präsentieren, die unseren Kollegen missfallen wird, ob beim Schlichten eines Streites oder bei der Gehaltsverhandlung – die Fähigkeit erfolgreich zu verhandeln und zu einem Kompromiss zu gelangen ist im Berufsleben essentiell. Hier einige Tipps dazu:

1. Behalten Sie eine positive Einstellung.
Ihre Einstellung beeinflusst das Ergebnis der Verhandlung maßgeblich. Betrachten Sie die Verhandlung als eine Gelegenheit, um eine Win-Win Situation herbeizuführen.

2. Treffen Sie sich persönlich mit Ihrem Verhandlungspartner.
Wenn möglich, verhandeln Sie Face-to-Face. Verhandlungen über Email können oft ins Auge gehen, weil wertvolle Kommunikationskanäle wie Gestik, Mimik, Tonfall und Stimmlage des Gesprächspartners wegfallen.

3. Definieren Sie den Gegenstand Ihrer Verhandlung
Falls das Thema zu facettenreich sein sollte – schränken Sie es auf mehrere einzelne Bereiche ein. Behandeln Sie dann einen Bereich nach dem anderen.

4. Machen Sie Ihre Hausaufgaben
Nehmen Sie sich Zeit, um sich auf das Gespräch vorzubereiten. Sie sollten sich nicht nur darüber im Klaren sein, was für Sie auf dem Spiel steht, sondern auch über die Anliegen Ihres Gesprächspartners Bescheid wissen. Überlegen Sie, ob es in der Vergangenheit eine Situation gab, welche einen Einfluss auf die aktuelle Verhandlungssituation haben könnte.

5. Betrachten Sie sich selbst ehrlich und kritisch.
Denken Sie darüber nach, wie viel Maß an Vertrauen Sie sowohl Ihrem Gesprächspartner, als auch dem Verhandlungsprozess entgegenbringen. Werden Sie sich bewusst, welche Aspekte Ihrer Persönlichkeit den Prozess positiv, und welche ihn negativ beeinflussen könnten.

6. Suchen Sie nach gemeinsamen Interessen
Schaffen Sie eine gemeinsame Ausgangsbasis, am besten indem Sie Parallelen finden. Suchen Sie nach ähnlichen Zielen, Grundsätzen oder sogar Kritikpunkten, um zu zeigen, was Sie verbindet. Konzentrieren Sie sich darauf, was in Zukunft getan werden kann, und gehen Sie es gemeinsam an.

7. Befassen Sie sich mit Fakten, anstatt mit Emotionen.
Sprechen Sie Probleme an, nicht Persönlichkeiten. Vermeiden Sie jede Absicht, die andere Person anzugreifen oder ihre Ideen und Meinungen zu verurteilen. Behalten Sie eine rationelle, zielorientierte Sichtweise.

8. Bleiben Sie ehrlich
Reden Sie nicht um den heißen Brei. Seien Sie ehrlich und kommunizieren Sie deutlich, was Ihnen wichtig ist. Erwähnen Sie auch, warum es für Sie wichtig ist.

9. Präsentieren Sie Alternativen und legen Sie Beweise vor
Schlagen Sie Möglichkeiten und Alternativen vor, um Ihre Bereitschaft zum Kompromiss zu zeigen. Seien Sie bereit, in Bereichen nachzugeben, die Ihrem Gesprächspartner wichtig, für Sie selbst jedoch nicht gar so wesentlich sind. Zeigen Sie Möglichkeiten auf, die Ihrem Verhandlungspartner interessant erscheinen könnten und legen Sie Beweise für Ihre Sichtweise vor.

10. Kommunizieren Sie vorbildlich
Nichts beweist Ihre Bereitschaft, zu einer für beide Seiten befriedigen Lösung zu gelangen, mehr als Kommunikationsgeschick. Stellen Sie Fragen, hören Sie zu, fassen Sie zusammen und zeigen Sie aufrichtiges Interesse für die Angelegenheiten des Anderen. Reduzieren Sie Anspannung durch Humor, lassen Sie den anderen ausreden und nehmen Sie seine Bedenken zur Kenntnis. Konzentrieren Sie sich weniger darauf, wie Sie wirken, sondern auf die Möglichkeiten, die zu einer Lösung oder einem Kompromiss führen könnten.

11. Hinterlassen Sie einen guten Eindruck
Zeigen Sie Interesse an weiteren Schritten, die gesetzt werden sollen und legen Sie die Verantwortlichkeiten fest. Stellen Sie sicher, dass Ihr Verhandlungspartner den Eindruck hat, er hätte vom Gespräch mit Ihnen profitiert.

12. Versuchen Sie, Gefallen am Verhandlungsprozess zu finden
Andere Sichtweisen kennenlernen hat auch Vorteile. Viele haben schon die Erfahrung gemacht, dass die gemeinsame Lösung eines Konfliktes die Beziehung gestärkt hat. Reflektieren Sie nach dem Verhandlungsprozess über die Gespräche und lernen Sie daraus. Legen Sie Kriterien fest, die zu einer erfolgreichen Verhandlung führen.

www.dale-carnegie.at/training/Leadership-Kommunikation-Rhetorik-Fuehrungstraining/
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12.12.2012
10 Tipps für erfolgreiche Arbeit im Team

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Die heutige Arbeitswelt ist in hohem Maße von der produktiven Zusammenarbeit in Teams abhängig. Aller Voraussicht nach wird Ihr Arbeitsumfeld in Zukunft so starken Veränderungen unterworfen sein, dass es unmöglich für Sie sein wird, diesen Herausforderungen alleine zu begegnen. Sie müssen sich auf die Kooperation, den Goodwill und die Professionalität Ihres Teams verlassen. Ihre Zufriedenheit im Job hängt in hohem Maße von Ihrer Einstellung gegenüber den anderen Teammitgliedern ab. Hier einige Empfehlungen für die erfolgreiche Zusammenarbeit in einem Team:

1. Bleiben Sie aktiv
Manchmal passieren in einem Team-Projekt so viele Dinge, dass wir nicht wissen, womit wir beginnen sollen. Es ist besser, sich in das Projekt hineinzustürzen um etwas zu bewegen, als zaghaft abzuwarten. Andere Teammitglieder schätzen Kolleg/innen, die aktiv werden und die Bestrebungen des Teams unterstützen und vorantreiben.

2. Verbünden Sie sich mit dem Unausweichlichen
Jede/r von uns hat schon einmal mit einem Teammitglied zusammengearbeitet, das bei jeder noch so kleinen Krise überreagiert; diese Verhaltensweise trägt nicht nur zur Zerrüttung des Teams bei, sondern verhindert auch, zu einem Ergebnis zu gelangen. Jede Organisation muss mit Herausforderungen wie Produktionsrückständen, Wetterbedingungen, langen Verkaufszyklen oder Personalmangel zurechtkommen. Stellen Sie sich diesen.

3. Versuchen Sie, aus Misserfolgen einen Nutzen zu ziehen
Jede Herausforderung im Team bietet eine Möglichkeit, die organisatorischen Fähigkeiten, Prozesse oder zwischenmenschlichen Beziehungen zu verändern. Wenn Sie Rückschläge als eine Chance wahrnehmen, um sich zu verbessern und zu wachsen, so sind Ihre Erfolgschancen umso höher.

4. Geben Sie Ihr Bestes
Wenn die Bestrebungen des Teams nicht zum geplanten Erfolg führen, sind wir meist unruhig und besorgt. Es ist umso schlimmer, wenn wir wissen, dass wir härter und besser für die Sache hätten arbeiten können. Wenn Sie Ihr Bestes geben, stellen Sie sicher, dass Sie in Ihrer Arbeit immer ein Gefühl von Stolz empfinden werden.

5. Räumen Sie Ihren Arbeitsplatz auf
Ein sauberer Arbeitsplatz schafft einen klaren Geist, ein überladener Arbeitsplatz hingegen lässt ineffizient arbeiten. Sicherlich haben Sie gemeinsame Arbeitsbereiche, die Sie mit anderen teilen. Indem Sie diese Bereiche organisiert halten und Ihr eigenes Durcheinander beseitigen, unterstützen Sie das gesamte Team.

6. Priorisieren Sie
Mitglied eines Arbeitsteams zu sein bedeutet oftmals, im Zentrum wechselnder Prioritäten zu stehen. Eine Ihrer wichtigsten Herausforderungen ist, diese Prioritäten zu ordnen und so rasch wie möglich die entsprechenden Handlungen zu setzen. Dies kann bedeuten, in Konflikt stehende Prioritäten innerhalb des Teams vereinbaren zu müssen. Andere Teammitglieder respektieren und verstehen wechselnde Prioritäten dann, wenn Sie Ihnen diese sorgfältig und ehrlich mitteilen.

7. Lösen Sie Probleme gleich
Zögern untergräbt die wirksame Teamarbeit. Häufen sich Aufgaben an, sind Sie als Teammitglied unruhig und angespannt. Andere Teammitglieder werden es schätzen, wenn Sie die effiziente Erledigung und Lösung einer Sache herbeiführen.

8. Begeistern Sie sich für Ihre Arbeit
Jede/r hat schon einmal mit einem Teammitglied zusammengearbeitet, welches mit einem Mangel an Energie und Enthusiasmus die Stimmung des restlichen Teams negativ beeinflusst. Trotz Rückschlägen, Hindernissen und Frustrationen ist es als professionelles Teammitglied Ihre Aufgabe, Ihr Maß an Begeisterung stabil zu halten.

9. Rechnen Sie mit Undankbarkeit
In der heutigen professionellen Arbeitswelt wird von jedem erwartet, dass er oder sie hart arbeitet und ihr Bestes gibt. Oft bleibt Anerkennung ein Fremdwort. De facto werden viele Personen Ihren Einsatz im Hinblick auf die Unterstützung und das Vorantreiben der Teamziele nicht zu schätzen wissen. Darauf zu warten, Anerkennung zu bekommen, kann sich als Frustrationsübung herausstellen. Wenn Sie keinen Dank erwarten, ist es für Sie umso bedeutender, wenn Ihnen letztendlich doch jemand dankt.

10. Regen Sie sich nicht unnötig über Kleinigkeiten auf
Die Fähigkeit den Überblick zu behalten ist essentiell für die Teamarbeit. Meist ist für jede/n die Zeit zu knapp, um sich über belanglose Dinge zu ärgern. Trennen Sie als professionelles Mitglied die wichtigen von den unwichtigen Dingen und vermeiden Sie es, Zeit für Belanglosigkeiten zu verschwenden.

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30.11.2011
Irgendwelche Fragen? - 4 kurze Tipps für eine klare Kommunikation

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Wir gehen davon aus, dass wir klar kommunizieren, wenn wir etwas schreiben oder sagen. Aber sicherheitshalber hängen wir noch das wertlose „Irgendwelche Fragen?“ an und glauben, dass jeder alles verstanden hat. Oft ist jedoch gerade das Gegenteil der Fall. Was also ist zu tun, um Missverständnisse zu vermeiden?

• Starten Sie mit dem Schlusspunkt.
Bei einer Präsentation, einem E-Mail, einem Brieffinggespräch – eröffnen Sie mit der Zielbotschaft.

• Seien Sie spezifisch. Die richtige Wortwahl ist für das Verständnis einer Aufforderung zur Handlung essentiell.

• Stellen Sie sicher, dass Ihre Körpersprache Ihren Worten nicht widerspricht.
Wenn Sie jemandem sagen, dass sein Verhalten inakzeptabel ist und zur falschen Zeit lächeln, dann wird Ihr Gegenüber Ihre Worte nicht ernst nehmen und zum Status Quo zurückfallen.

• Passen Sie Ihren Kommunikationsstil der Person und der Absicht an. Einige Menschen nehmen Informationen vor allem visuell auf. Andere achten verstärkt darauf, was sie hören.

Viel Erfolg beim Anwenden!

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01.08.2011
Eignungstest durchgefallen - Warum Eignungsprüfungen für angehende Lehrer nichts bringen

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Natürlich ist es für die Zukunft unserer Gesellschaft entscheidend, dass geeignete und engagierte Pädagog/innen unsere Jugend beim Erwerb von Wissen, bei der Entwicklung von Fertigkeiten und der Formung von Persönlichkeit unterstützen.

Der Ansatz, Eignungstests für Lehrer einzuführen, greift freilich zu kurz uns spiegelt lediglich eine aktuelle Unzulänglichkeit des herrschenden Schulnotensystems wieder, die Schulen teilweise zu Fehlersuchanstalten verkommen lassen. Bewertet wird, was nicht passt. Der Fokus liegt auf der Schwäche. Der oder die Beste ist, wer keine Fehler macht. Die größte Anerkennung besteht darin, dass es nichts auszusetzen gibt. Ein Armutszeugnis unseres Bildungssystems.

Gemäß einschlägigem OECD-Bericht* sind österreichische Lehrer oftmals auf die Verschiedenheit ihrer Schüler/innen und deren Bedürfnisse nicht gut vorbereitet (worauf denn dann, bitte!). Die oft zitierten erfolgskritischen sozialen und Kompetenzen sollen laut der derzeit geführten Diskussion in Österreich dennoch ausgenommen werden . Die angedachten Eignungstests ignorieren daher den wahrscheinlich wichtigsten Faktor und verwenden für den Rest einen fragwürdigen Ansatz. Schade. Denn Lehrer tragen durch ihre Persönlichkeit und ihr soziales Verhalten maßgeblich zur Prägung junger Menschen bei.

Überlassen wir die positive Entwicklung von Persönlichkeiten nicht dem Zufall oder gar den Social Media. Lehrer sind Vorbilder für die Jugend, ob sie das wollen oder nicht. Gute oder schlechte. Daher ist es entscheidend, frühzeitig aktiv die Persönlichkeitsentwicklung von angehenden Pädagog/innen zu fördern. Dort müssen wir ansetzen. Denn die werden ihr Vorbild hundert- und tausendfach wirken lassen.

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24.11.2010
Einigkeit über Uneinigkeit oder Streitigkeiten am Siedepunkt

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Kennen Sie das Gefühl, wenn Ihnen Kontra gegeben wird? Wenn Ihr Gesprächspartner anderer Meinung ist als Sie und das auch offenherzig demonstriert? Unbehagen kommt auf. Wir fühlen uns angegriffen und verunsichert.

Wenn verschiedene Standpunkte aufeinander prallen, wissen wir im ersten Moment nicht so richtig, wie wir reagieren sollen. Wollen wir „Everybody´s Darling“ sein und es allen recht machen, dann werden wir sicher einen Rückzieher machen und dem Gesprächspartner Recht geben. Gehen wir immer mit dem Kopf durch die Wand, dann werden wir auch in dieser Situation den anderen unter den Tisch reden wollen. Und so geht das dann immer weiter, bis das Gespräch am Siedepunkt anlangt und jeder wutentbrannt vor sich hin kocht…

Gibt es einen Mittelweg?

Ein erster positiver Schritt bei Meinungsverschiedenheiten ist, den anderen nach den Gründen seiner Überzeugung zu fragen. Größeres Verständnis für den anderen kann Gemeinsamkeiten zutage fördern. Wenn das nicht der Fall ist, können wir damit beginnen, solche Gemeinsamkeiten zu entwickeln. Das vorrangige Ziel dabei ist, den Konflikt zu entschärfen. Wie können wir das tun?

1. Puffern, z.B. : „Ich schätze Ihre Meinung zu..“, „ Ich verstehe, dass…“, „Ich begreife Ihre Bedenken wegen…“
2. Verbinden. Das Wort „ABER“ umgehen, stattdessen Wörter wie „UND“, „gleichwohl“ verwenden oder eine Pause machen.
3. Begründen. Unsere Meinung vertreten und diese mit Beispielen untermauern: „Ein Beispiel zeigt…“, „Meine Erfahrung ist…“, „Eine andere, weitere Möglichkeit ist…“
4. Eine Lösung überlegen: „Deshalb glaube ich…“, „Aus diesem Grund…“

Damit signalisieren wir, dass wir aufrichtig darum bemüht sind, den Standpunkt des anderen zu begreifen, ohne mit ihm einer Meinung sein zu müssen. Gleichzeitig vertreten wir unseren Standpunkt überzeugend, ohne den anderen zu verletzten. Nicht immer werden wir dadurch die Meinungsverschiedenheit komplett aus dem Weg räumen können, aber zumindest schaffen wir eine Basis für Lösungsorientierung statt Einwegkommunikation. Sich einig zu sein über Uneinigkeit ist immer noch besser, als im brodelnden Streit auseinander zu gehen. Und vielleicht schaffen wir es sogar, die Gemüter erst gar nicht hochkochen zu lassen?

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28.10.2010
Was macht ein professionelles Auftreten aus?

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Ob bei Kunden, Mitarbeitern oder Vorgesetzen - ein professioneller Auftritt ist in jeder beruflichen, aber auch privaten Situation von höchster Bedeutung. Wenn wir uns fachkundig vor anderen präsentieren, legen wir eine solide Basis für Erfolg in Verkauf, Führung und Management. Doch wie gelangen wir dorthin? Wie können wir es schaffen, uns professionell zu entwickeln und diese Kompetenz auch auszustrahlen?

Positive Einstellung: Ein wichtiger Grundstein ist der Glaube an sich selbst. Eine positive Haltung wird auch positive Ereignisse nach sich ziehen. Oft sind wir jedoch dazu geneigt, eine Situation nach unseren Vorstellungen zu manipulieren, um krampfhaft die richtigen Resultate zu erreichen. In Wahrheit entstehen gute Ergebnisse als natürliche Konsequenz einer positiven Grundhaltung, in Kombination mit dem entsprechenden Fachwissen.

Persönliche Weiterentwicklung: Wenn wir an unseren „Social Skills“, an unseren Fähigkeiten im Umgang mit anderen Menschen arbeiten, eröffnen sich neue Möglichkeiten. Interesse für andere bedeutet, dass wir uns mit unserer Umgebung auseinandersetzen: wie können wir unsere Mitmenschen verstehen und mit ihnen auskommen? Wie können wir ihre Sympathie gewinnen? Und wie schaffen wir es, sie für unsere eigenen Gedanken einzunehmen? Das zeugt von Professionalität und lässt uns zusätzlich unsere eigenen Stärken in uns entdecken.

Neugier: Immer auf dem aktuellen Stand der Dinge sein durch Recherche, persönliche Gespräche oder eigene Erfahrungen – die Offenheit für Neues ist ein wichtiger Schritt zu mehr Professionalität.

Aufrichtigkeit: Seien wir ehrlich zu uns selbst und zu anderen. Jemandem etwas versprechen und es dann nicht einzuhalten zeugt von wenig Professionalität. Ebenso sollten wir darauf achten, uns nicht mit Fähigkeiten zu schmücken, die wir (noch) nicht besitzen. Im richtigen Moment zuzugeben, dass wir etwas nicht können, ist nicht immer einfach. Es ist jedoch ein Lernprozess, der viel Raum für Potential lässt.

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15.07.2010
Facebook ade? - Masse und Ohnmacht der Social Media

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Zwischenmenschliche Beziehungen im Dschungel von Facebook & Co: Was sie bringen und was wirklich zählt.

50 Millionen Facebook-User in nur 2 Jahren - das ist tatsächlich eine erstaunliche Wachstumsgeschichte. Wodurch wurde diese möglich? Was treibt die User an? Ist es die Sehnsucht nach Kontakt zu anderen Individuen? Schließlich erscheinen die Kontakte real - jedenfalls transparenter als in Chatrooms, wo von Usern vorerst nur Nicknames bekannt sind.

Natürlich ist die Sehnsucht nach Beziehung - dritte Bedürfnisebene nach Maslow - ein enorm starker Treiber. Die darunter liegende Ebene, nämlich Sicherheit, ist in unserem Kulturkreis ja zum Glück meist kein Thema mehr. Oder doch? Denn echte Beziehungen sind ja auch mit Risiko verbunden. Sie können lästig werden, mühsam, vielleicht sogar zu Verpflichtungen führen. Quasi nach dem Motto: „Wasche mich, aber mach‘ mich nicht nass". Vor allem dann, wenn wir sie selbst ernst nehmen. Also gehen wir lieber auf Nummer sicher und bleiben wir virtuell, wo wir jederzeit den Aus-Knopf betätigen könnten. Ist das eine Frage der Sicherheit? Wohl kaum. Eher nur der Bequemlichkeit.
Hypothese: Social Media ist ein Weg, möglichst bequem möglichst viele „Beziehungen" zu haben? Nur zu gut erinnere ich mich an die stolze Aussage eines Einzelunternehmers: „Ich habe weit über 1.000 Kontakte in Xing!". Da stellt sich die Frage ...

Was sind Kontakte wert?

Das Referral Institute (http://www.referralinstitute.at), Spezialist für strategisches Networking, beschreibt hier die Entwicklungsstufen von Kontakten: von Visibility, über Credibility, bis hin zu Profitability. Lediglich gesehen zu werden (Visibility), dazu genügt es oft, hie und da mit einer mehr oder weniger intelligenten Statusmeldung aufzupoppen. Wenn es aber darum geht, von Glaubwürdigkeit und Vertrauen (eben Credibility) gekennzeichnete Beziehungen aufzubauen, erfordert das ein deutlich intensiveres Engagement für Andere. Ohne den persönlichen Kontakt werden wir hier nicht weit kommen. Interessant, dass das Referral Institute meint, dass Menschen mit bis zu sieben Personen eine Beziehung pflegen können, die derart stark ist, dass diese Personen gerne, regelmäßig, gegenseitig und vor allem provisionsfrei Empfehlungen für eben diese ihre Partner aussprechen, die damit zu deutlich mehr Geschäft führen (Profitability). Was bedeutet das für die über 1.000 Xing-Kontakte?

Wodurch entsteht Beziehung?

Empathisches Interesse an Anderen ist sicherlich ein Schlüssel. Die bewährten Prinzipien für den Aufbau von Vertrauensbeziehungen hat Dale Carnegie bereits in den 30er Jahren in seinem Klassiker „Wie man Freunde gewinnt" beschrieben. Drei Erkenntnisse daraus:

• Ehrliche und aufrichtige Anerkennung fördert Beziehung. Denn damit zeigen wir, dass wir andere Person aufmerksam beobachten. Hier sind nicht Oberflächlichkeiten wie das neue Auto oder das schöne Büro gemeint, sondern zum Beispiel Leistungen, die durch den Einsatz einer persönlichen Stärke erzielt wurden. Im passenden Moment vermittelt, stärken wir damit die andere Person und verstärken das Vertrauen. (ein Klick auf „Gefällt mir" ist zwar nett, hat aber mit Anerkennung nichts zu tun.)

• Wer sich für andere interessiert, gewinnt in zwei Monaten mehr Freunde als jemand, der immer nur versucht, andere für sich zu interessieren, in zwei Jahren. Dass ehrliches Interesse nur schwer über hunderte Online-Kontakte gezeigt werden kann, ist nachvollziehbar. Da benötigen wir nämlich so richtig face-to-face time. Oder wie hat man doch gleich früher dazu gesagt? (Der rührige Versuch im Chat, mit Emoticons zwischen den Zeilen zu kommunizieren, kommt da nicht mit).

• Gut hinhören, und andere dazu ermuntern, von sich zu sprechen. Eine der Möglichkeiten, tatsächlich Interesse zu zeigen. In persönlichen Gesprächen kann das auf vielen Ebenen sichtbar werden. Durch Nachfragen, Augenkontakt, von Zuhören geprägten Pausen, dadurch, dass der Gesprächspartner wirklich wichtig genommen wird. Kommunikation findet hier auf vielen Kanälen gleichzeitig statt - verbal und nonverbal.

Sind Social Media antisozial?

Sicherlich nicht. Sozialkompetenz ist eine Sache der Menschen, die Social Media mehr oder weniger verantwortungsvoll und wirkungsvoll nutzen. Um nach einen persönlichen Kontakt „in touch" zu bleiben und weitere Begegnungen von Mensch zu Mensch zu planen, sind solche Plattformen bestens geeignet.
Was wirklich zählt in Beziehungen hat mit Vertrauen zu tun - das gehört nicht auf irgendeinem Server abgespeichert oder gar breit publiziert, sondern in Herzen eingebrannt. Bewahren wir ausreichend unserer persönlichen Ressourcen für Gespräche, wo auch das Handy abgedreht ist. Es wird an der Zeit, wieder menschlich zu werden.

Alle Führungsprinzipien von Dale Carnegie gibt es jetzt übrigens auch als Kurzvideos:

www.dale-carnegie.at/imap/csc.asp?ID=5
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25.03.2010
Wie viel Wert legen Unternehmen auf Kommunikation?

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Ob klein oder groß, privat oder in öffentlicher Hand – das Ziel eines jeden Unternehmens ist der Erfolg. Jedes Unternehmen will sich von seinem Mitbewerb abheben und am heiß umkämpften Markt etablieren. Viele denken fälschlicherweise, dass Erfolg nur aus einem großen Marketingbudget resultiert. Der wahre „Schlüssel zum Erfolg“ beruht vielmehr auf einer effektiven Kommunikation innerhalb des Unternehmens. Das hört sich einfach an - die Realität zeigt jedoch, dass klare und effiziente Kommunikation gar nicht so leicht zu bewerkstelligen ist.

Die Basis für eine gute Kommunikation ist die richtige Einstellung. Wenn wir der Kommunikation höchste Priorität einräumen, dann achten wir auch intensiver darauf, dass sie gut funktioniert. Viele Manager nehmen sich zu wenig Zeit zum Kommunizieren – da wird öfter ein Email einfach schnell überflogen, nur damit es so schnell wie möglich beantwortet ist.

Effektive Kommunikation beruht darauf, dass Informationen gleichmäßig fließen. Besonders wenn es um große Veränderungen in einem Unternehmen geht, sollten diese auf einmal kommuniziert werden, sodass jeder gleich gut informiert ist. Am besten funktioniert das über regelmäßig verschickte Team-Newsletter oder Memos.

Kleinere Unternehmen berufen immer öfter Meetings ein, um wichtige Informationen zu kommunizieren, wobei hier auf Zeiteffizienz geachtet werden sollte. Abhilfe verschafft ein erfahrener Meeting-Leiter, der die Gespräche in die richtige Richtung lenkt.

Vor allem dürfen wir bei einer funktionierenden Unternehmens-Kommunikation das Menschliche nicht außer Acht lassen. Wie wäre es z.B., das nächste Teammeeting mit „Good News“ aus dem privaten Leben zu eröffnen?

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16.09.2009
Proaktivität oder: Auf den anderen zugehen?

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Proaktivität ist ein Modewort, dass immer öfter in Stellenanzeigen oder in Dienstzeugnissen zu sehen ist: „Die Mitarbeiterin hat stets eine proaktive Haltung bewahrt“ oder „Wir suchen einen Mitarbeiter, der proaktive Lösungen aufzeigt“. Doch was bedeutet es, proaktiv zu sein?

Proaktivität heisst landläufig soviel wie „voraushandelndes Denken und Tun“. Bevor ich mich zu einer Handlung entscheide, steuere ich diese bewusst durch meine Gedanken. Gleichzeitig reagiere ich nicht nur auf Aussenreize oder Anweisungen, sondern werde von mir selbst aus aktiv.
Ein proaktiver Mitarbeiter zeigt Initiative, will Veränderungen herbeiführen und packt die Gelegenheit „beim Schopfe“.

Hier ein Beispiel für Proaktivität, aus der Sicht von Dale Carnegie:

„Im letzten Jahr suchte ich eine Sekretärin und gab unter Chiffre eine Anzeige in der Zeitung auf. Ich habe wohl an die dreihundert Bewerbungen bekommen. Fast alle fingen etwa so an: „Ich schreibe auf Ihre Anzeige in der Sunday Times Chiffre soundso und möchte mich für die Stelle bewerben, die Sie ausgeschrieben haben. Ich bin sechsundzwanzig…“
Eine Frau aber war klug [Anmerkung: oder, wie wir es heute nennen würden - proaktiv]: Sie schrieb nicht über das, was sie wollte, sondern über das, was ich wollte. Ihr Brief lautete: „Sehr geehrter Herr, Sie werden auf Ihre Anzeige wahrscheinlich zwei- oder dreihundert Bewerbungen erhalten. Sie sind ein vielbeschäftigter Mann. Sie haben nicht die Zeit, alle Briefe zu lesen. Wenn Sie daher jetzt zum Telefon greifen und die Nummer soundso wählen, komme ich gerne zu Ihnen, öffne die Briefe, werfe die, die nicht in Frage kommen, in den Papierkorb und lege Ihnen die anderen vor, damit Sie entscheiden können. Ich habe fünfzehn Jahre Berufserfahrung…“. Sie schrieb weiter, für welche bedeutenden Leute sie schon gearbeitet hatte. Ich griff sofort zum Telefon und bat sie, zu mir zu kommen, aber ich kam zu spät. Ein anderer hatte sie mir weggeschnappt. Einer solchen Frau liegt die Geschäftswelt zu Füßen.“

Wodurch werden wir proaktiv? Vielleicht hilft es uns, wenn wir die Dinge aus der Sicht des anderen sehen, bevor wir anfangen zu handeln? Hängt Proaktivität letztendlich davon ab, ob und wie wir auf den anderen zugehen?

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