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15.07.2010
Facebook ade? - Masse und Ohnmacht der Social Media

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Zwischenmenschliche Beziehungen im Dschungel von Facebook & Co: Was sie bringen und was wirklich zählt.

50 Millionen Facebook-User in nur 2 Jahren - das ist tatsächlich eine erstaunliche Wachstumsgeschichte. Wodurch wurde diese möglich? Was treibt die User an? Ist es die Sehnsucht nach Kontakt zu anderen Individuen? Schließlich erscheinen die Kontakte real - jedenfalls transparenter als in Chatrooms, wo von Usern vorerst nur Nicknames bekannt sind.

Natürlich ist die Sehnsucht nach Beziehung - dritte Bedürfnisebene nach Maslow - ein enorm starker Treiber. Die darunter liegende Ebene, nämlich Sicherheit, ist in unserem Kulturkreis ja zum Glück meist kein Thema mehr. Oder doch? Denn echte Beziehungen sind ja auch mit Risiko verbunden. Sie können lästig werden, mühsam, vielleicht sogar zu Verpflichtungen führen. Quasi nach dem Motto: „Wasche mich, aber mach‘ mich nicht nass". Vor allem dann, wenn wir sie selbst ernst nehmen. Also gehen wir lieber auf Nummer sicher und bleiben wir virtuell, wo wir jederzeit den Aus-Knopf betätigen könnten. Ist das eine Frage der Sicherheit? Wohl kaum. Eher nur der Bequemlichkeit.
Hypothese: Social Media ist ein Weg, möglichst bequem möglichst viele „Beziehungen" zu haben? Nur zu gut erinnere ich mich an die stolze Aussage eines Einzelunternehmers: „Ich habe weit über 1.000 Kontakte in Xing!". Da stellt sich die Frage ...

Was sind Kontakte wert?

Das Referral Institute (http://www.referralinstitute.at), Spezialist für strategisches Networking, beschreibt hier die Entwicklungsstufen von Kontakten: von Visibility, über Credibility, bis hin zu Profitability. Lediglich gesehen zu werden (Visibility), dazu genügt es oft, hie und da mit einer mehr oder weniger intelligenten Statusmeldung aufzupoppen. Wenn es aber darum geht, von Glaubwürdigkeit und Vertrauen (eben Credibility) gekennzeichnete Beziehungen aufzubauen, erfordert das ein deutlich intensiveres Engagement für Andere. Ohne den persönlichen Kontakt werden wir hier nicht weit kommen. Interessant, dass das Referral Institute meint, dass Menschen mit bis zu sieben Personen eine Beziehung pflegen können, die derart stark ist, dass diese Personen gerne, regelmäßig, gegenseitig und vor allem provisionsfrei Empfehlungen für eben diese ihre Partner aussprechen, die damit zu deutlich mehr Geschäft führen (Profitability). Was bedeutet das für die über 1.000 Xing-Kontakte?

Wodurch entsteht Beziehung?

Empathisches Interesse an Anderen ist sicherlich ein Schlüssel. Die bewährten Prinzipien für den Aufbau von Vertrauensbeziehungen hat Dale Carnegie bereits in den 30er Jahren in seinem Klassiker „Wie man Freunde gewinnt" beschrieben. Drei Erkenntnisse daraus:

• Ehrliche und aufrichtige Anerkennung fördert Beziehung. Denn damit zeigen wir, dass wir andere Person aufmerksam beobachten. Hier sind nicht Oberflächlichkeiten wie das neue Auto oder das schöne Büro gemeint, sondern zum Beispiel Leistungen, die durch den Einsatz einer persönlichen Stärke erzielt wurden. Im passenden Moment vermittelt, stärken wir damit die andere Person und verstärken das Vertrauen. (ein Klick auf „Gefällt mir" ist zwar nett, hat aber mit Anerkennung nichts zu tun.)

• Wer sich für andere interessiert, gewinnt in zwei Monaten mehr Freunde als jemand, der immer nur versucht, andere für sich zu interessieren, in zwei Jahren. Dass ehrliches Interesse nur schwer über hunderte Online-Kontakte gezeigt werden kann, ist nachvollziehbar. Da benötigen wir nämlich so richtig face-to-face time. Oder wie hat man doch gleich früher dazu gesagt? (Der rührige Versuch im Chat, mit Emoticons zwischen den Zeilen zu kommunizieren, kommt da nicht mit).

• Gut hinhören, und andere dazu ermuntern, von sich zu sprechen. Eine der Möglichkeiten, tatsächlich Interesse zu zeigen. In persönlichen Gesprächen kann das auf vielen Ebenen sichtbar werden. Durch Nachfragen, Augenkontakt, von Zuhören geprägten Pausen, dadurch, dass der Gesprächspartner wirklich wichtig genommen wird. Kommunikation findet hier auf vielen Kanälen gleichzeitig statt - verbal und nonverbal.

Sind Social Media antisozial?

Sicherlich nicht. Sozialkompetenz ist eine Sache der Menschen, die Social Media mehr oder weniger verantwortungsvoll und wirkungsvoll nutzen. Um nach einen persönlichen Kontakt „in touch" zu bleiben und weitere Begegnungen von Mensch zu Mensch zu planen, sind solche Plattformen bestens geeignet.
Was wirklich zählt in Beziehungen hat mit Vertrauen zu tun - das gehört nicht auf irgendeinem Server abgespeichert oder gar breit publiziert, sondern in Herzen eingebrannt. Bewahren wir ausreichend unserer persönlichen Ressourcen für Gespräche, wo auch das Handy abgedreht ist. Es wird an der Zeit, wieder menschlich zu werden.

Alle Führungsprinzipien von Dale Carnegie gibt es jetzt übrigens auch als Kurzvideos:

www.dale-carnegie.at/imap/csc.asp?ID=5
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11.06.2010
12 Tipps, wie Sie mit schwierigen Gesprächspartnern verhandeln

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Bei Verhandlungen steht das Ziel einer für beide Seiten befriedigenden Lösung im Vordergrund. Aus einer erfolgreich geführten Verhandlung resultiert im Idealfall ein Kompromiss. Doch nicht alle Verhandlungen haben einen Kompromiss oder eine Lösung zur Folge. Vielleicht haben auch Sie schon einmal mit einem schwierigen Gesprächspartner verhandelt? Dann wissen Sie, dass besonders in jenen Situationen, wo die Kommunikation in eine Sackgasse zu führen scheint, unsere Flexibilität gefragt ist.

Ob wir mit jemandem verhandeln, der sich nicht auf unserer Wellenlänge befindet, oder eine Idee präsentieren, die unseren Kollegen missfallen wird, ob beim Schlichten eines Streites oder bei der Gehaltsverhandlung – die Fähigkeit erfolgreich zu verhandeln und zu einem Kompromiss zu gelangen ist im Berufsleben essentiell. Hier einige Tipps dazu:

1. Behalten Sie eine positive Einstellung.
Ihre Einstellung beeinflusst das Ergebnis der Verhandlung maßgeblich. Betrachten Sie die Verhandlung als eine Gelegenheit, um eine Win-Win Situation herbeizuführen.

2. Treffen Sie sich persönlich mit Ihrem Verhandlungspartner.
Wenn möglich, verhandeln Sie Face-to-Face. Verhandlungen über Email können oft ins Auge gehen, weil wertvolle Kommunikationskanäle wie Gestik, Mimik, Tonfall und Stimmlage des Gesprächspartners wegfallen.

3. Definieren Sie den Gegenstand Ihrer Verhandlung
Falls das Thema zu facettenreich sein sollte – schränken Sie es auf mehrere einzelne Bereiche ein. Behandeln Sie dann einen Bereich nach dem anderen.

4. Machen Sie Ihre Hausaufgaben
Nehmen Sie sich Zeit, um sich auf das Gespräch vorzubereiten. Sie sollten sich nicht nur darüber im Klaren sein, was für Sie auf dem Spiel steht, sondern auch über die Anliegen Ihres Gesprächspartners Bescheid wissen. Überlegen Sie, ob es in der Vergangenheit eine Situation gab, welche einen Einfluss auf die aktuelle Verhandlungssituation haben könnte.

5. Betrachten Sie sich selbst ehrlich und kritisch.
Denken Sie darüber nach, wie viel Maß an Vertrauen Sie sowohl Ihrem Gesprächspartner, als auch dem Verhandlungsprozess entgegenbringen. Werden Sie sich bewusst, welche Aspekte Ihrer Persönlichkeit den Prozess positiv, und welche ihn negativ beeinflussen könnten.

6. Suchen Sie nach gemeinsamen Interessen
Schaffen Sie eine gemeinsame Ausgangsbasis, am besten indem Sie Parallelen finden. Suchen Sie nach ähnlichen Zielen, Grundsätzen oder sogar Kritikpunkten, um zu zeigen, was Sie verbindet. Konzentrieren Sie sich darauf, was in Zukunft getan werden kann, und gehen Sie es gemeinsam an.

7. Befassen Sie sich mit Fakten, anstatt mit Emotionen.
Sprechen Sie Probleme an, nicht Persönlichkeiten. Vermeiden Sie jede Absicht, die andere Person anzugreifen oder ihre Ideen und Meinungen zu verurteilen. Behalten Sie eine rationelle, zielorientierte Sichtweise.

8. Bleiben Sie ehrlich
Reden Sie nicht um den heißen Brei. Seien Sie ehrlich und kommunizieren Sie deutlich, was Ihnen wichtig ist. Erwähnen Sie auch, warum es für Sie wichtig ist.

9. Präsentieren Sie Alternativen und legen Sie Beweise vor
Schlagen Sie Möglichkeiten und Alternativen vor, um Ihre Bereitschaft zum Kompromiss zu zeigen. Seien Sie bereit, in Bereichen nachzugeben, die Ihrem Gesprächspartner wichtig, für Sie selbst jedoch nicht gar so wesentlich sind. Zeigen Sie Möglichkeiten auf, die Ihrem Verhandlungspartner interessant erscheinen könnten und legen Sie Beweise für Ihre Sichtweise vor.

10. Kommunizieren Sie vorbildlich
Nichts beweist Ihre Bereitschaft, zu einer für beide Seiten befriedigen Lösung zu gelangen, mehr als Kommunikationsgeschick. Stellen Sie Fragen, hören Sie zu, fassen Sie zusammen und zeigen Sie aufrichtiges Interesse für die Angelegenheiten des Anderen. Reduzieren Sie Anspannung durch Humor, lassen Sie den anderen ausreden und nehmen Sie seine Bedenken zur Kenntnis. Konzentrieren Sie sich weniger darauf, wie Sie wirken, sondern auf die Möglichkeiten, die zu einer Lösung oder einem Kompromiss führen könnten.

11. Hinterlassen Sie einen guten Eindruck
Zeigen Sie Interesse an weiteren Schritten, die gesetzt werden sollen und legen Sie die Verantwortlichkeiten fest. Stellen Sie sicher, dass Ihr Verhandlungspartner den Eindruck hat, er hätte vom Gespräch mit Ihnen profitiert.

12. Versuchen Sie, Gefallen am Verhandlungsprozess zu finden
Andere Sichtweisen kennenlernen hat auch Vorteile. Viele haben schon die Erfahrung gemacht, dass die gemeinsame Lösung eines Konfliktes die Beziehung gestärkt hat. Reflektieren Sie nach dem Verhandlungsprozess über die Gespräche und lernen Sie daraus. Legen Sie Kriterien fest, die zu einer erfolgreichen Verhandlung führen.

www.dale-carnegie.at/training/Leadership-Kommunikation-Rhetorik-Fuehrungstraining/
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18.05.2010
Fehlerkultur als Führungsaufgabe?

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Fehler passieren im Arbeitsleben ständig – ob beim alltäglichen Emailverkehr, in einem Kundengespräch, während eines Vortrages oder im wöchentlichen Meeting.

Wie fühlen Sie sich dabei, wenn Sie merken, dass Sie selbst einen Fehler gemacht haben? Wahrscheinlich werden Sie ein mulmiges Gefühl in der Magengrube verspüren und zuerst einmal schön tief durchatmen. Und was passiert dann?

Wenn es um den konstruktiven Umgang mit Fehlern geht, sollten wir uns folgende Tatsachen vor Augen halten:

1) Wir können uns vor Fehlern nicht verstecken.
2) Auch wenn es bei manchen Menschen auf den ersten Blick scheint, als würden sie Fehler nicht so ernst nehmen - es gibt kaum jemanden, der gerne Adressat einer Kritik, einer Beschwerde oder eines Vorwurfes ist.

Es ist nicht immer einfach, beide Bälle in der Luft zu halten. Vor allem Führungskräfte stehen vor der Herausforderung, Fehler ihrer Mitarbeiter ansprechen zu müssen, mit dem Wissen, dass Kritik in Wahrheit nicht auf offene Ohren stößt.

Für einen gesunden Umgang mit Fehlern ist es wichtig, ein Umfeld zu schaffen, in dem die Menschen offen für Ratschläge und konstruktive Kritik sind. Ein erster Schritt besteht darin, eigene Fehler zuzugeben. Sie werden sich jetzt wahrscheinlich denken: „Das untergräbt doch meine Autorität!“ Bereitwillig einen Fehler einzuräumen ist nicht immer leicht. Es ist jedoch wichtig, ein Beispiel zu geben. Wir können von anderen nicht verlangen, was wir selbst zu leisten nicht bereit sind. Hier geht es um Glaubwürdigkeit. Umso offener und häufiger Fehler kommuniziert werden, desto weniger Angst haben Menschen davor. Oft können wir weitere Fehler sogar vermeiden, indem wir sie ansprechen, und nicht einfach unter den Tisch kehren.

Wenn ein Fehler passiert ist, tendieren wir dazu, jemandem die Schuld zu geben. Wir beginnen zuerst, die Dinge aufzuzählen, die schief gelaufen sind. Versuchen Sie, sich in den anderen hineinzuversetzen – wie fühlen Sie sich, wenn ein Fehler passiert ist und die Schuld an Ihnen hängen bleibt? Aus diesem Grund ist es umso wichtiger, zuerst das anzusprechen, was in Ihren Augen gut gemacht worden ist. Oder, wie Dale Carnegie behauptete: „Beginnen Sie mit Lob und aufrichtiger Anerkennung.“ Wie sieht das in der Praxis aus? Hier ein Kurzvideo:

www.youtube.com/watch?v=_CBC5eD5kOw
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28.04.2010
Was bedeutet wirkungsvolles Führen?

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Jeder, der schon einmal in einer leitenden Position tätig war, wird zugeben, dass effektives Leadership keine einfache Sache ist. Unterschiedliche Meinungen, Interessen und Vorstellungen unter einen Hut zu bringen – das kann schnell zu einer Herausforderung werden! Doch die Fähigkeit zu führen, betrifft nicht nur Personen in leitender Funktion. In Wahrheit kann jeder wirkungsvoll führen, oder es zumindest lernen. Es gilt, die richtige Balance zwischen sozialen, moralischen und wirtschaftlichen Führungsaspekten zu finden.

Ganz allgemein betrachtet, ist eine Führungspersönlichkeit jemand, der eine Vorbildwirkung hat und andere dazu einlädt, ihm oder ihr zu folgen. Denken Sie an eine Person, die Sie in der Vergangenheit inspiriert hat und zu der Sie aufgeschaut haben. War das jemand, der aufrichtig war, der die Interessen der anderen vor seine eigenen gestellt hat? Eine Führungsperson, die zu ihren Mitmenschen aufrichtig ist, gewinnt automatisch an Glaubwürdigkeit. Dieser Person schenken wir unser Vertrauen. Wir glauben an ihre Fähigkeiten.

Versprechen einzuhalten ist ein weiteres Zeichen effektiver Führung. Dazu gehört, andere zu loben, wenn sie ihre Versprechen eingehalten oder etwas gut gemacht haben, auch wenn es in Ihren Augen nur eine kleine Verbesserung ist. Aufrichtige Anerkennung geben und die Leistungen der Mitmenschen wertschätzen ist eine wichtige Führungsqualität.

Gleichzeitig sollte eine gute Führungskraft auch eigene Fehler schnell zugeben. Jeder macht hier und da einmal einen Fehler. Es kommt nur darauf an, wie wir damit umgehen. Eine Persönlichkeit, die wirkungsvoll führt, gibt zu, wenn sie im Unrecht war und lässt auch andere ihr Gesicht wahren, wenn sie einen Fehler gemacht haben. Die Fähigkeit, anderen zuzuhören, ist ein weiterer Aspekt wirkungsvoller Führung. Eine Person, die sich für die Anliegen ihrer Mitmenschen interessiert, und sie positiv bestärkt, führt andere zu besserer Leistung.

Führen bedeutet nicht, andere zu kommandieren oder ihnen Befehle zu erteilen. Ganz im Gegenteil: wirkungsvoll führen heißt, andere so zu motivieren, dass sie Eigeninitiative zeigen. Dass sie ihre Aufgaben gerne erledigen, weil sie ihre Ideen einbringen können. Wahre Führungspersönlichkeiten wissen, dass sie mehr sind als nur der „Boss“.

www.dale-carnegie.at/training/Leadership-Kommunikation-Rhetorik-Fuehrungstraining/
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25.03.2010
Wie viel Wert legen Unternehmen auf Kommunikation?

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Ob klein oder groß, privat oder in öffentlicher Hand – das Ziel eines jeden Unternehmens ist der Erfolg. Jedes Unternehmen will sich von seinem Mitbewerb abheben und am heiß umkämpften Markt etablieren. Viele denken fälschlicherweise, dass Erfolg nur aus einem großen Marketingbudget resultiert. Der wahre „Schlüssel zum Erfolg“ beruht vielmehr auf einer effektiven Kommunikation innerhalb des Unternehmens. Das hört sich einfach an - die Realität zeigt jedoch, dass klare und effiziente Kommunikation gar nicht so leicht zu bewerkstelligen ist.

Die Basis für eine gute Kommunikation ist die richtige Einstellung. Wenn wir der Kommunikation höchste Priorität einräumen, dann achten wir auch intensiver darauf, dass sie gut funktioniert. Viele Manager nehmen sich zu wenig Zeit zum Kommunizieren – da wird öfter ein Email einfach schnell überflogen, nur damit es so schnell wie möglich beantwortet ist.

Effektive Kommunikation beruht darauf, dass Informationen gleichmäßig fließen. Besonders wenn es um große Veränderungen in einem Unternehmen geht, sollten diese auf einmal kommuniziert werden, sodass jeder gleich gut informiert ist. Am besten funktioniert das über regelmäßig verschickte Team-Newsletter oder Memos.

Kleinere Unternehmen berufen immer öfter Meetings ein, um wichtige Informationen zu kommunizieren, wobei hier auf Zeiteffizienz geachtet werden sollte. Abhilfe verschafft ein erfahrener Meeting-Leiter, der die Gespräche in die richtige Richtung lenkt.

Vor allem dürfen wir bei einer funktionierenden Unternehmens-Kommunikation das Menschliche nicht außer Acht lassen. Wie wäre es z.B., das nächste Teammeeting mit „Good News“ aus dem privaten Leben zu eröffnen?

www.dale-carnegie.at/training/Leadership-Kommunikation-Rhetorik-Fuehrungstraining/
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03.11.2009
Mit ganzem Herzen

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Wie gefalle ich dem Kunden? Wie mache ich mein Portfolio interessant? Wie lasse ich das eigene Produkt attraktiv erscheinen? wie bringe ich den anderen dazu, mehr von mir zu wollen? Typische Fragen, die sich Verkäufer oft stellen. Allerdings die falschen Fragen! Diese Fragen führen in die Irre! Diese Fragen führen zu Kundenvertreibungen - deshalb heißt das ja auch Vertrieb, oder?

Warum das so ist? Mit diesem egozentrischen Standpunkt lassen sich einfach keine Freunde gewinnen! Menschen, die nur an die eigenen Interessen denken, rufen bei anderen Aversionen hervor.
Dass es anders besser geht, ist durchaus schon lange bekannt. "Wenn es ein Geheimnis für den Erfolg gibt" sagte Henry Ford, "so ist es das: den Standpunkt des anderen verstehen und die Dinge mit seinen Augen ansehen."

Und hier kommen wir zum springenden Punkt. Wecken können wir nur etwas, was grundsätzlich schon da ist! Das gilt auch für Interessen. Um bei potenziellen Kunden Interessen zu wecken, müssen wir die erst kennen lernen. Nur wenn wir unsere Gesprächspartner dazu bringen, davon bereitwillig zu erzählen, kommen wir da wirklich weiter. Unser Gesprächspartner muss fühlen, dass wir uns tatsächlich für ihn interessieren, damit er sich öffnet.

Oder wie Dale Carnegie schreibt: "Sie können sich innerhalb von zwei Monaten mehr Menschen zu Freunden machen, indem Sie sich für andere interessieren, als Sie sich in zwei Jahren zu Freunden machen können, indem Sie versuchen, andere für sich zu interessieren." Aus Sicht des kalkulierenden Sales Mangers müsste jetzt klar sein, welche Vorgangsweise bei Verkäufern zu entwickeln ist.

Die erfolgversprechenden Verhaltensprinzipien sind nicht kompliziert. Es beginnt mit respektvollem Zuhören, wenn der andere spricht, ohne zu unterbrechen. Es gilt nachzufragen, um besser und tiefer zu verstehen. Es ist hilfreich, sich an den Sprechstil bzw. die Sprachebene anzupassen und Anerkennung auszusprechen, wo es angemessen ist. Es gilt, vorbereitet zu sein und so Respekt vor der Zeit des anderen zu zeigen.

In dem Maße, in dem wir Vertrauen gewinnen, erwerben wir auch das Recht, tiefergehende Fragen nach den verschiedenen Interessenbereichen zu stellen. Und in diesen Zeiten der Verunsicherung ist Vertrauen der wichtigste Schlüssel, Kunden eine Entscheidung für uns zu ermöglichen.

Doch Achtung vor allzu berechnender Vorgangsweise. Wenn das Interesse am Gegenüber nur geheuchelt ist, wird das zu spüren sein. Ohne die klare persönliche Entscheidung, sich für den anderen aufrichtig zu interessieren, werden diverse Techniken und Prozesse im Verkauf langfristig zahnlos. Verhalten und Einstellung muss zusammenpassen. Perfekt einstudierte Skripts überzeugen nicht, wenn das Herz fehlt.

Denn Verkaufen ist nicht nur B2C oder B2B, sondern immer noch M2M - von Mensch zu Mensch.

www.dale-carnegie.at/training/Vertrieb-Sales-Verkaufstraining/
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01.10.2009
Mitarbeiter-Engagement: Verbundenheit, Verpflichtung, Stolz?

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Mitarbeiter-Engagement ist ein ungewöhnlicher Begriff. Das Wörterbuch legt nahe, dass das Wort gleichbedeutend mit Verpflichtung ist. Im alltäglichen Sprachgebrauch hingegen bezeichnen wir „Mitarbeiter-Engagement“ als Verbundenheit mit dem Arbeitsplatz. Oder bedeutet es vielmehr, stolz zu sein auf die Organisation und sich mit ihr identifizieren zu können?

Definitionen des Begriffes „Mitarbeiter-Engagement“ sind so vielfältig wie die Gründe, die für engagierte Mitarbeiter sprechen:

• Ein hohes Maß an Engagement der Mitarbeiter führt zu einer geringeren Fluktuationsrate
• Unternehmen, deren Mitarbeiter ein starkes Maß an Eigeninteresse in den Erfolg der Organisation investiert haben, erzielen höchst produktive Ergebnisse (laut einer Studie von Globoforce)
• In einem Umfeld, wo Engagement stark gefördert wird, arbeiten Menschen gerne. Sie möchten in wichtige Prozesse involviert werden, da die eigenen Interessen und die der Organisation eng miteinander verbunden sind
• Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen Innovation und Arbeitsplätzen mit einem hohen Niveau an Engagement (laut einer Studie von Gallup)

Gründe genug jedenfalls, warum sich Führungskräfte für dieses Thema interessieren sollten.

Dale Carnegie Training bietet 2-stündige Gratis-Workshops in Linz, Graz und Wien am 7. und 8. Oktober zum Thema "Mitarbeiter-Engagement gewinnen" an.

www.dale-carnegie.at/engage
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16.09.2009
Proaktivität oder: Auf den anderen zugehen?

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Proaktivität ist ein Modewort, dass immer öfter in Stellenanzeigen oder in Dienstzeugnissen zu sehen ist: „Die Mitarbeiterin hat stets eine proaktive Haltung bewahrt“ oder „Wir suchen einen Mitarbeiter, der proaktive Lösungen aufzeigt“. Doch was bedeutet es, proaktiv zu sein?

Proaktivität heisst landläufig soviel wie „voraushandelndes Denken und Tun“. Bevor ich mich zu einer Handlung entscheide, steuere ich diese bewusst durch meine Gedanken. Gleichzeitig reagiere ich nicht nur auf Aussenreize oder Anweisungen, sondern werde von mir selbst aus aktiv.
Ein proaktiver Mitarbeiter zeigt Initiative, will Veränderungen herbeiführen und packt die Gelegenheit „beim Schopfe“.

Hier ein Beispiel für Proaktivität, aus der Sicht von Dale Carnegie:

„Im letzten Jahr suchte ich eine Sekretärin und gab unter Chiffre eine Anzeige in der Zeitung auf. Ich habe wohl an die dreihundert Bewerbungen bekommen. Fast alle fingen etwa so an: „Ich schreibe auf Ihre Anzeige in der Sunday Times Chiffre soundso und möchte mich für die Stelle bewerben, die Sie ausgeschrieben haben. Ich bin sechsundzwanzig…“
Eine Frau aber war klug [Anmerkung: oder, wie wir es heute nennen würden - proaktiv]: Sie schrieb nicht über das, was sie wollte, sondern über das, was ich wollte. Ihr Brief lautete: „Sehr geehrter Herr, Sie werden auf Ihre Anzeige wahrscheinlich zwei- oder dreihundert Bewerbungen erhalten. Sie sind ein vielbeschäftigter Mann. Sie haben nicht die Zeit, alle Briefe zu lesen. Wenn Sie daher jetzt zum Telefon greifen und die Nummer soundso wählen, komme ich gerne zu Ihnen, öffne die Briefe, werfe die, die nicht in Frage kommen, in den Papierkorb und lege Ihnen die anderen vor, damit Sie entscheiden können. Ich habe fünfzehn Jahre Berufserfahrung…“. Sie schrieb weiter, für welche bedeutenden Leute sie schon gearbeitet hatte. Ich griff sofort zum Telefon und bat sie, zu mir zu kommen, aber ich kam zu spät. Ein anderer hatte sie mir weggeschnappt. Einer solchen Frau liegt die Geschäftswelt zu Füßen.“

Wodurch werden wir proaktiv? Vielleicht hilft es uns, wenn wir die Dinge aus der Sicht des anderen sehen, bevor wir anfangen zu handeln? Hängt Proaktivität letztendlich davon ab, ob und wie wir auf den anderen zugehen?

www.dale-carnegie.at/ENGAGE
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